Das Ensemble „Le sourire gracieux“wurde im Frühjahr 2017 von Miho Shirai, Anna Pontz und Cornelia Demmer gegründet. An den Musikhochschulen in München und Frankfurt ausgebildet, erkunden sie mit großer Neugierde die Möglichkeiten der ungewöhnlichen Besetzung mit Traversflöte, Barocklaute und Salterio. Durch die überraschende Klangfarbenkombination ihrer Instrumente erscheinen bekannte und unbekannte Werke des 17. und 18. Jahrhunderts in einem neuen Licht.
Cornelia Demmer wurde in Wien geboren.  Seit 2014 studiert Cornelia Demmer Historische Aufführungs-praxis, Hauptfach Laute, bei Evangelina Mascardi an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie war Trägerin des Leistungsstipendiums der Universität Wien und Stipendiatin der Ingeborg-Stachel-Stiftung. Zuletzt spielte sie die erste Laute bei der Hochschulproduktion von Händels „Giulio Cesare in Egitto“ und nahm mit dem Orchester „Concerto de bassus“ Simone Mayrs „Le due duchesse“ für das Label Naxos auf.  Anna Pontz die in Hutthurm (Lkr. Passau) geborene Hackbrettistin studierte nach dem Abitur Lehramt Musik an Gymnasien und Hackbrett an der Hochschule für Musik und Theater München. Für ihre Studien-leistungen wurde sie von der Hochschule mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet.Ihr Ziel ist es, das Salterio – das Barockhackbrett – einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen und in verschiedenen Besetzungen zu präsentieren.  Miho Shirai wurde in Aichi (Japan) geboren. 2002 studierte sie Querflöte und Kammermusik an der Nagoya Musikhochschule in Aichi auf. Im Jahr 2010 wurde sie von Live Musik Yehudi Menuhin als Stipendiatin auf-genommen. Während des Studiums ging sie 2011 als Solistin mit dem barocken Kammerorchester Acroama Animata auf Konzerttournee in Deutschland und Japan. 2012 war Miho Shirai Stipendiatin beim DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst). Sie ist eine erfahrene Musikpädagogin.  Adrian Cygan  wurde in Lodz (Polen) geboren. Während Schulausbildung und Studium nahm er sowohl an Internationalen Orchesterakademien als auch Meisterkursen teil und widmete sich der Kammermusik.  Seit Jahren ist er fasziniert von der sog. historischen Aufführungspraxis, studierte Alte Musik an der Folkwang Universität der Künste in Essen und gründete 2014 das Cicerone Ensemble.2015 wurde es beim Deutschen Musikwettbewerb mit dem Stipendium des DMW ausgezeichnet.
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